Jetzt Wissen wir mehr.
Wie unser Künstler Dr. Christoph Scholter auf der Vernissage in seiner Einführung über den Künstler Robert Rist ausführte bezieht sich der Titel „The Best Of Both Worlds“ auf eine Star Trek Doppel-Episode der Next Generation (für die Nerds: 26×03, 01×04 Angriffsziel Erde).
Er legt damit eine Spur die in die Irre führt.
Die Sujets sind nicht Star Trek entlehnt sondern Alltagssituationen – mit der Kamera aus ungewöhnlichen Perspektiven aufgenommene Schnappschüsse (unter anderem von seinem Sohn und seiner Tochter).
Dabei begeistert er sich für starke hell/dunkel Kontraste und setzt diese dann künstlerisch in seiner Malerei um.
Großflächiges Schwarz und darin Durchblicke ins Helle, Menschen leicht verfremdet, im Unklaren.
Auch die ausgestellten Objekte kommen geheimnisvoll daher („Gamma“ Elektro-Leerrohrgeflecht mit Neonlampe direkt aus „Alien“?) und haben so wie „Lightshadow“ eine fast unheimliche „Ausstrahlung“.
Robert sagt dazu: „das rückseitig vom Quader ausgestrahlte blass-rötliche Licht zeigt den Schatten des Objekts“ – folglich Lichtschatten. Weißes Licht wird dabei von roten Farbinnenflächen des hinten offenen Objekts reflektiert. Ein einfacher Ausstellungs-Sockel wird dadurch zum Kunstwerk.
Oder die verspiegelte, pyramidenförmige, leicht gekippte, hohle Röhre, deren Flächen mit Licht-Schlitzen einen „Starburst“ – so der Titel – formt.

Eine interessante, angenehm reduziert gehängte Show die mit Elektropiano und Gesang von Julian Oswald kontrastierend leicht untermalt wurde.
Ich fühlte mich jedenfalls sehr gut unterhalten und will mehr von Rist sehen.
Schauen Sie vorbei! Noch bis zum 24.05. Noch sind einige Arbeiten zu kaufen.



